Wish Pharmaceutical Erytrytol (Erythrit), 1000g
Wish Pharmaceutical Erytrytol (Erythrit)
Erythrit (Erythritol) ist ein natürlicher Zuckeralkohol der in kleinen Mengen in Früchten und fermentierten Lebensmitteln vorkommt - mit nahezu identischer Süßkraft wie Zucker (ca. 70%), null Kalorien, glykämischem Index von 0 und ohne abführende Wirkung bei moderaten Mengen, ideal als 1:1-Zuckerersatz zum Backen, Kochen und Süßen. Im Gegensatz zu anderen Zuckeralkoholen wie Sorbitol, Maltitol oder Xylitol wird Erythrit zu ca. 90% unverändert im Dünndarm absorbiert und direkt über den Urin ausgeschieden - ohne nennenswerten Metabolismus und damit ohne Kalorien oder Einfluss auf Blutzucker und Insulin. Das macht Erythrit zum einzigen Zuckeralkohol der von Diabetikern, Low-Carb- und Keto-Anhängern sowie Kalorienreduzierten gleichermaßen ohne Einschränkungen eingesetzt werden kann. Bei Bodystriker als 1kg-Packung von Wish Pharmaceutical erhältlich.
- Was ist Erythrit?
- Erythrit vs. andere Zuckerersatzmittel
- Erythrit zum Backen - was zu beachten ist
- Für wen ist Erythrit besonders geeignet?
- Dosierung & Verwendung
- Häufige Fragen zu Erythrit
Was ist Erythrit?
Erythrit ist ein Zuckeralkohol (Polyol) mit der chemischen Formel CHO der in der Natur in kleinen Mengen in Früchten (Birnen, Melonen, Weintrauben), Pilzen und fermentierten Lebensmitteln wie Wein, Bier und Sojasoße vorkommt. Für die kommerzielle Produktion wird Erythrit durch Fermentation aus Glukose gewonnen - Hefen (typischerweise Moniliella pollinis oder Torula species) wandeln Glukose zu Erythrit um. Trotz der industriellen Herstellung ist Erythrit damit ein natürlich vorkommendes und fermentativ gewonnenes Produkt - kein synthetischer Süßstoff.
Was Erythrit von anderen Zuckeralkoholen fundamental unterscheidet: Es hat ein Molekulargewicht das so klein ist dass es direkt durch die Dünndarmwand absorbiert und über den Nierenfiltration mit dem Urin ausgeschieden wird - ohne im Dickdarm zu verbleiben wo es sonst als Substrat für Darmbakterien dienen würde. Andere Zuckeralkohole die nicht vollständig absorbiert werden gelangen in den Dickdarm und werden dort fermentiert was die typischen abführenden Nebenwirkungen und Blähungen verursacht. Erythrit verursacht diese Probleme bei moderaten Mengen (unter 50g täglich für die meisten Erwachsenen) praktisch nicht.
Erythrit vs. andere Zuckerersatzmittel
Erythrit vs. Zucker: Zucker liefert 4 kcal/g und erhöht den Blutzucker sofort - Erythrit liefert 0 kcal/g und hat GI 0. Erythrit ist ca. 70% so süß wie Zucker - für dieselbe Süße wird 30% mehr Erythrit benötigt. Im Backverhalten unterscheiden sich beide: Zucker karamellisiert über 160°C, Erythrit karamellisiert bei deutlich höherer Temperatur was manche Backrezepte erfordert.
Erythrit vs. Stevia: Stevia ist ca. 200-300x süßer als Zucker und hat einen charakteristischen bitteren Nachgeschmack bei höheren Dosen. Erythrit hat keinen unangenehmen Nachgeschmack und ein Süßeprofil das Zucker sehr ähnlich ist. In der Praxis werden Erythrit und Stevia häufig kombiniert - Erythrit gibt Volumen und Textur wie Zucker, Stevia ergänzt die fehlenden 30% Süße ohne Kalorienbelastung. Zusammen ergibt sich ein Zuckerersatz mit 100% Süßkraft bei nahezu 0 kcal.
Erythrit vs. Xylitol: Xylitol hat ca. 2,4 kcal/g (immer noch deutlich weniger als Zucker mit 4 kcal/g) und einen GI von ca. 7. Xylitol wird nicht vollständig im Dünndarm absorbiert was bei höheren Mengen abführend wirkt - die Verträglichkeitsschwelle liegt niedriger als bei Erythrit. Xylitol hat nachgewiesene kariespräventive Eigenschaften (hemmt Streptococcus mutans im Mund) - Erythrit auch, aber schwächer. Für maximale Kalorienreduktion und beste Verträglichkeit ist Erythrit Xylitol überlegen.
Erythrit vs. Maltitol: Maltitol wird in vielen "zuckerfreien" Süßigkeiten und Schokoladen verwendet - hat aber ca. 2,1 kcal/g und einen GI von ca. 35 was für Diabetiker und Low-Carb-Ernährung problematisch ist. Erythrit ist in beiden Punkten klar überlegen - GI 0 und 0 kcal/g ohne abführende Wirkung bei normalen Mengen.
Erythrit zum Backen - was zu beachten ist
Erythrit ist der Zuckerersatz mit dem zuckerähnlichsten Backverhalten - aber einige Unterschiede sind zu kennen um optimale Backergebnisse zu erzielen.
Kristallisationsneigung: Erythrit kristallisiert beim Abkühlen stärker als Zucker - erkennbar als weißliche Kristallstruktur in Cookies oder Keksen nach dem Abkühlen. Dieses "Sandige" Gefühl ist für manche Rezepte unerwünscht. Lösung: Erythrit vor der Verwendung im Mixer oder Kaffeemühle zu feinem Puderzucker mahlen - gepudertes Erythrit kristallisiert deutlich weniger und ergibt glattere Texturen. Alternativ in Kombination mit einem anderen Süßungsmittel wie Inulin verwenden das Kristallisation reduziert.
Kühlender Effekt: Erythrit hat einen charakteristischen kühlenden Effekt im Mund (ähnlich aber schwächer als Pfefferminz) - durch die endotherme Auflösungsreaktion des Kristalls auf der Zunge. Dieser Effekt ist bei gekühlten Desserts und Eis wenig störend aber bei bestimmten Backwaren merklich. In warmen Produkten (frisch gebackene Cookies, warmer Kuchen) ist der Kühleffekt kaum wahrnehmbar.
Karamellisierung: Erythrit karamellisiert nicht bei normalen Back-Temperaturen (unter 200°C) wie Zucker es tut - was bei Rezepten die auf Karamellisierung für Farbe und Geschmack angewiesen sind einen Unterschied macht. Für goldene Backfarbe hilft das Bestreichen mit etwas Eigelb oder Milch statt der Erwartung dass Erythrit die Bräunung übernimmt.
Verhältnis zu Zucker: Da Erythrit nur 70% der Süßkraft von Zucker hat werden 30% mehr Erythrit als Zucker für dieselbe Süße benötigt - aus 100g Zucker werden 130g Erythrit. Alternativ das fehlende Süßeprofil durch eine kleine Menge Stevia oder Sucralose ergänzen.
Für wen ist Erythrit besonders geeignet?
Diabetiker und Menschen mit Insulinresistenz: Erythrit beeinflusst den Blutzucker nicht - GI 0, keine Insulinantwort. Als Zuckerersatz für alle zuckerhaltigen Rezepte ist Erythrit für Diabetiker die sicherste und praktischste Option unter allen verfügbaren Zuckerersatzmitteln.
Low Carb und Keto Ernährung: Erythrit enthält keine netto Kohlenhydrate (die absorbierten 0 kcal/g Kohlenhydrate werden in der Keto-Rechnung als abziehbar von den Gesamtkohlenhydraten behandelt) - es unterbricht die Ketose nicht und ist das Süßungsmittel der Wahl in der Keto-Community für Keto-Desserts, Keto-Backwaren und Keto-Getränke.
Kalorienreduktion und Diät: Für alle die Kalorien reduzieren wollen ohne auf Süßes zu verzichten ist Erythrit der direkteste Tausch - Rezepte die sonst 100g Zucker enthalten erhalten durch Erythrit nahezu keine zusätzlichen Kalorien aus der Süße. In Kombination mit proteinreichen Basis-Zutaten entstehen kalorienarme Protein-Desserts die makrotechnisch deutlich besser sind als klassische Zuckervarianten.
Fitness und Bodybuilding: In der Fitness-Community ist Erythrit der Standard-Zuckerersatz für alle selbst gemachten Protein-Snacks, Protein-Pancakes, Protein-Muffins und ähnliche Rezepte die klassischen Zucker durch einen kalorienfreien Ersatz ersetzen.
Dosierung & Verwendung
Erythrit kann wie Zucker dosiert werden - mit dem Faktor 1,3 für dieselbe Süße (130g Erythrit statt 100g Zucker). Für die praktische Küche: 1 Teelöffel Erythrit entspricht ca. 0,7 Teelöffel Süßkraft verglichen mit echtem Zucker - ein kleiner Mehraufwand der sich schnell eingewöhnt.
Für gepudertes Erythrit zum Backen: Im Standmixer oder Kaffeemühle 30-60 Sekunden mahlen bis eine feine weiße Puderzucker-ähnliche Textur entsteht. Gepudertes Erythrit löst sich besser auf, kristallisiert weniger und ergibt glattere Texturen in Frostings, Cremes und feinen Gebäcken.
Verträglichkeitshinweis: Die EU-Toleranzgrenze für Erythrit ohne abführende Wirkung liegt bei ca. 0,45g pro kg Körpergewicht pro Mahlzeit - für einen 70kg schweren Erwachsenen ca. 30g Erythrit pro Mahlzeit. Über 50g täglich können bei empfindlichen Personen zu Blähungen oder weichen Stühlen führen. Bei normaler Verwendung in Backrezepten und als Süßungsmittel werden diese Mengen selten erreicht.
Die 1kg-Packung reicht bei üblichem Haushaltsgebrauch (Kaffee süßen, gelegentliches Backen) mehrere Monate - als aktiver Keto- oder Low-Carb-Bäcker der regelmäßig Desserts und Backwaren zubereitet ist 1kg ein sinnvoller Vorrat für 4-6 Wochen intensiver Nutzung.
Häufige Fragen zu Erythrit
Was ist Erythrit und wie wird es hergestellt?
Erythrit (Erythritol) ist ein natürlicher Zuckeralkohol der fermentativ aus Glukose hergestellt wird - Hefen wandeln Glukose zu Erythrit um, das filtriert, aufgereinigt und zu kristallinem Pulver getrocknet wird. Er kommt in kleinen Mengen natürlich in Früchten und fermentierten Lebensmitteln vor. Erythrit hat 0 kcal/g, einen glykämischen Index von 0 und ca. 70% der Süßkraft von Haushaltszucker - ohne abführende Wirkung bei normalen Mengen.
Hat Erythrit wirklich 0 Kalorien?
Praktisch ja - Erythrit wird zu ca. 90% unverdaut im Dünndarm absorbiert und direkt über den Urin ausgeschieden ohne metabolisiert zu werden. Die EU-Lebensmittelgesetzgebung schreibt 0 kcal/g für Erythrit vor. In Deutschland und der EU darf Erythrit auf Produktverpackungen mit "kalorienfrei" deklariert werden. Der verbleibende Teil der nicht absorbiert wird wird im Dickdarm von Bakterien fermentiert - aber in so geringen Mengen dass keine nennenswerte Kalorienaufnahme erfolgt.
Kann man mit Erythrit backen?
Ja - Erythrit ist der zuckerähnlichste Zuckerersatz fürs Backen. Es gibt zwei wichtige Punkte zu beachten: Erstens ist Erythrit ca. 30% weniger süß als Zucker - 130g Erythrit für 100g Zucker. Zweitens kristallisiert Erythrit beim Abkühlen stärker als Zucker was in manchen Backwaren ein sandiges Mundgefühl verursacht - durch Mahlen zu feinem Puderzucker vor dem Backen wird das minimiert. Keine Karamellisierung unter 200°C.
Ist Erythrit für Diabetiker geeignet?
Ja - Erythrit hat einen glykämischen Index von 0 und löst keine Insulinantwort aus. Es ist damit der sicherste Zuckerersatz für Typ-1- und Typ-2-Diabetiker. Im Gegensatz zu Maltitol (GI ca. 35) das in vielen "diabetikergeeigneten" Produkten verwendet wird hat Erythrit keinen messbaren Einfluss auf Blutzucker- oder Insulinspiegel. Bei Diabetes-Management trotzdem Rücksprache mit dem behandelnden Arzt zu Ernährungsänderungen empfohlen.
Verursacht Erythrit Bauchschmerzen oder Durchfall?
Bei normalen Mengen (unter 30-50g täglich für die meisten Erwachsenen) kaum bis gar nicht - das ist der entscheidende Vorteil gegenüber anderen Zuckeralkoholen wie Sorbitol oder Maltitol. Erythrit wird zu 90% im Dünndarm absorbiert und über den Urin ausgeschieden ohne die für andere Zuckeralkohole typische Dickdarm-Fermentation. Bei sehr hohen Mengen (über 50g täglich) können bei empfindlichen Personen leichte Magen-Darm-Beschwerden auftreten.
Was ist der Kühleffekt bei Erythrit?
Erythrit hat eine negative Lösungswärme - beim Auflösen auf der Zunge zieht es Wärme ab was als leichter Kühleffekt wahrgenommen wird. Dieser Effekt ist bei warmen Backwaren (frisch gebackene Cookies) kaum merklich, bei kalten Desserts wie Eis oder Pudding stärker ausgeprägt. Wer diesen Effekt minimieren will kombiniert Erythrit mit Inulin (das keinen Kühleffekt hat) oder verwendet Erythrit bevorzugt in warmen Gerichten.
Inhaltsstoffe / Nährwerte
Zutaten:100% Erithrytol (Glykämischer Index = 0)
| Nährwerte | pro 100g |
| Brennwert | 0,2 kcal |
| Fett | 0,0 g |
| -davon gesättigte Fettsäuren | 0,0 g |
| Kohlenhydrate | 99,9 g |
| -davon Zucker - davon Polyol | 0,0 g 99,9 g |
| Ballaststoffe | 0,0 g |
| Eiweiß | 0,0 g |
| Salz | 0,00 g |
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