Fatburner sind Nahrungsergänzungsmittel, deren Inhaltsstoffe die körpereigene Fettverbrennung leicht unterstützen können, allerdings nur in Kombination mit Kaloriendefizit und Training. Bei FitPoint24 bekommst du klassische Fatburner-Wirkstoffe wie L-Carnitin, Koffein, Grüntee-Extrakt und CLA von Marken wie ESN, Olimp, Body Attack und IronMaxx, mit klarer Deklaration und fairen Preisen. Wissenschaftlich gut belegt ist die Wirkung von Koffein und Grüntee-Extrakt, bei anderen Inhaltsstoffen ist die Studienlage schwächer. Fatburner sind ein Werkzeug, kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung. Stand der Informationen: Mai 2026.
Was ist ein Fatburner?
Fatburner sind Nahrungsergänzungsmittel, deren Inhaltsstoffe die körpereigene Fettverbrennung unterstützen sollen, indem sie Thermogenese, Fettsäuretransport oder Appetit beeinflussen. Der Begriff ist nicht rechtlich geschützt und beschreibt eine Produktkategorie, keine pharmakologische Wirkstoffklasse.
Die häufigsten Inhaltsstoffe in handelsüblichen Fatburnern sind Koffein, Grüntee-Extrakt mit EGCG, L-Carnitin, CLA (konjugierte Linolsäure), Guarana, Capsaicin aus Chili, grüner Kaffee-Extrakt mit Chlorogensäure, Bitterorange mit Synephrin, Cayennepfeffer und Mineralstoffe wie Chrom und Zink. Die meisten Produkte am Markt sind Kombinationspräparate, die mehrere Wirkstoffe in einer Kapsel oder einem Pulver vereinen.
Wichtig vorab: Auch der wissenschaftlich beste Fatburner kann ein Kaloriendefizit nicht ersetzen. Wer mehr isst als verbraucht, nimmt zu, egal welcher Wirkstoff in welcher Dosis eingenommen wird. Fatburner sind ein Werkzeug, das eine bereits funktionierende Diät unterstützen kann, sie sind keine Abkürzung. Diese ehrliche Einordnung ist die Grundlage jeder seriösen Beschäftigung mit der Kategorie.
Drei Wirkmechanismen im Überblick
Fatburner-Wirkstoffe greifen über drei verschiedene Mechanismen in den Fettstoffwechsel ein. Wer die Mechanismen versteht, kann das richtige Produkt für sein Ziel auswählen, statt blind eine Werbeaussage zu vertrauen.
Mechanismus 1 - Thermogenese: Bestimmte Wirkstoffe erhöhen die körpereigene Wärmeproduktion, was den Energieverbrauch erhöht. Klassische Vertreter sind Koffein, Capsaicin und Synephrin. Die Effekte sind real, aber meist klein. Koffein etwa erhöht den täglichen Energieverbrauch um wenige Prozent.
Mechanismus 2 - Fettsäuretransport: L-Carnitin transportiert Fettsäuren in die Mitochondrien, wo sie verbrannt werden. Bei gesunden Menschen ist dieser Transport aber bereits maximal ausgelastet, sodass zusätzliches L-Carnitin meist keinen messbaren Effekt hat.
Mechanismus 3 - Appetitregulation: Einige Wirkstoffe wie Glucomannan oder bestimmte Faserstoffe binden Wasser im Magen und erzeugen Sättigung. Andere wie Chrom sollen den Blutzuckerspiegel stabilisieren und Heißhunger reduzieren.
Die meisten kommerziellen Fatburner kombinieren mehrere Mechanismen. Eine typische Kapsel enthält Koffein für die Thermogenese, Grüntee-Extrakt für den Energieverbrauch, L-Carnitin für den Fettsäuretransport und teilweise Chrom für die Appetitregulation. Synergistische Effekte sind dokumentiert, aber meist moderat.
Was sagt die Wissenschaft wirklich?
Die wissenschaftliche Studienlage zu Fatburnern ist gemischt: Für einige Wirkstoffe ist die Wirkung gut belegt, bei anderen ist sie schwach oder widersprüchlich. Eine ehrliche Einordnung hilft dir, realistisch zu entscheiden.
Gut belegt: Koffein und Grüntee-Extrakt mit EGCG. Studien zeigen, dass die Kombination aus Koffein und Grüntee über 12 Wochen einen durchschnittlichen Zusatzgewichtsverlust von etwa 1,3 kg gegenüber Placebo erzielt. Das ist ein realer, aber moderater Effekt.
Moderat belegt: Capsaicin aus Chili und grüner Kaffee-Extrakt mit Chlorogensäure. Beide zeigen in einzelnen Studien Effekte auf Thermogenese oder Blutzuckerspiegel, die Datenlage ist aber dünner als bei Koffein.
Schwach belegt: L-Carnitin bei gesunden Menschen, CLA, Garcinia Cambogia mit HCA. Hier zeigen einzelne Studien Effekte, andere nicht. Die Wissenschaftler der Uni Hannover stellten fest, dass der Fettsäuretransport bei normalem L-Carnitin-Spiegel ohnehin maximal ist, sodass eine zusätzliche Einnahme oft keinen Effekt zeigt.
Wichtige Einordnung: Stiftung Warentest fand 2016 bei 20 geprüften Fatburner-Produkten keine Belege für Gewichtsverluste von über 5 Prozent in sechs Monaten. Die Verbraucherzentrale weist darauf hin, dass viele Fatburner-Wirkstoffe vor allem auf das Herz-Kreislauf-System wirken, statt nachhaltig Fett zu reduzieren. Diese Befunde sollten in die Erwartungshaltung einfließen.
Konsequenz: Fatburner können eine gut geplante Diät unterstützen, sie ersetzen keinen Kaloriendefizit. Wer ein gutes Ernährungsprogramm und Trainingsprogramm hat, kann mit Koffein und Grüntee-Extrakt einen kleinen Zusatzeffekt erzielen. Wer hofft, allein durch Fatburner deutlich abzunehmen, wird enttäuscht.
Koffein: Der am besten erforschte Wirkstoff
Koffein ist der am besten erforschte und einer der wenigen Fatburner-Wirkstoffe mit klar nachgewiesener Wirkung auf die Fettoxidation. Es wirkt über zwei Mechanismen: Thermogenese-Steigerung und psychomotorische Aktivierung.
Eine übliche Dosis von 100 bis 200 mg Koffein erhöht den Energieverbrauch über mehrere Stunden um wenige Prozent. Zusätzlich aktiviert Koffein das zentrale Nervensystem, verbessert die Konzentration und erhöht die Trainingsmotivation. Letzteres ist häufig der größere praktische Effekt: Wer mit Koffein härter und länger trainiert, verbrennt mehr Kalorien während des Trainings.
Wichtiger Punkt zur Toleranz: Eine Studie im Journal of Applied Physiology zeigte, dass die thermogene Wirkung von Koffein nach 7 Tagen täglicher Einnahme um etwa 50 Prozent abnimmt. Nach 14-tägiger Pause war die volle Wirkung wiederhergestellt. Wer den Diät-Effekt nutzen will, sollte Koffein zyklisch einsetzen statt täglich.
Empfohlene Tagesdosis: 200 bis 400 mg verteilt auf eine oder zwei Einnahmen, idealerweise vor dem Training. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hält bis zu 400 mg Koffein pro Tag für gesunde Erwachsene als unbedenklich. Bei Schwangerschaft, Stillzeit, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Schlafproblemen ist die Dosis zu reduzieren oder ganz zu meiden.
Koffein-Quellen bei Fatburnern: reines Koffein-Anhydrat in Kapseln, Guarana-Extrakt, grüner Kaffee-Extrakt, Mate-Extrakt, Cola-Nuss. Bei Kombinationsprodukten unbedingt die Gesamt-Koffein-Menge prüfen, sie kann schnell hoch werden.
Grüntee-Extrakt und EGCG im Detail
Grüntee-Extrakt mit EGCG (Epigallocatechingallat) ist nach Koffein der zweitwichtigste wissenschaftlich gestützte Fatburner-Wirkstoff. EGCG verlängert indirekt die Wirkung von Substanzen, die den Abbau von Fettsäuren aus dem Fettgewebe fördern.
Studien zeigen, dass Grüntee-Extrakt den täglichen Energieverbrauch um bis zu 4 Prozent erhöhen kann. In Kombination mit Koffein steigt die Fettoxidation um etwa 16 Prozent. Eine Metaanalyse aus 11 unabhängigen Studien dokumentiert, dass Personen mit Grüntee-Einnahme über 12 Wochen durchschnittlich 1,3 kg mehr Gewicht verloren als die Vergleichsgruppe.
Übliche Dosierung: 300 bis 500 mg standardisierter Grüntee-Extrakt pro Tag mit einem EGCG-Anteil von 40 bis 50 Prozent. Hochwertige Extrakte deklarieren den Polyphenol- und Catechin-Gehalt transparent. Vorsicht bei sehr hohen Dosen über 800 mg EGCG täglich, hier sind in Einzelfällen Leberbelastungen dokumentiert.
Geeignet für die meisten Erwachsenen ohne Vorerkrankungen. Eisen-Mangel-Patienten sollten Grüntee-Extrakt nicht zu eisenhaltigen Mahlzeiten einnehmen, da Catechine die Eisenaufnahme hemmen können.
L-Carnitin: Wirkung, Dosierung, Grenzen
L-Carnitin ist der vielleicht umstrittenste Fatburner-Wirkstoff überhaupt: Vermarktet als Schlüssel zur Fettverbrennung, in vielen Studien aber ohne nachweisbaren Effekt bei gesunden Menschen. Die wissenschaftliche Wahrheit liegt dazwischen.
L-Carnitin ist eine körpereigene Aminosäureverbindung, die Fettsäuren in die Mitochondrien transportiert, wo sie zur Energiegewinnung verbrannt werden. Ohne ausreichend L-Carnitin kann die Fettsäure-Verwertung nicht stattfinden. Das hat L-Carnitin den Ruf als Fatburner eingebracht.
Das Problem: Bei gesunden Menschen ist der körpereigene L-Carnitin-Spiegel meist ausreichend, der Fettsäuretransport läuft maximal. Eine zusätzliche Einnahme bringt dann keinen Mehrwert. Die Wissenschaftler der Uni Hannover bestätigen, dass die Verwertung bei physiologischer Konzentration ohnehin am Anschlag läuft.
Wo L-Carnitin helfen kann: bei Vegetariern und Veganern, die deutlich weniger L-Carnitin über die Nahrung aufnehmen, bei älteren Menschen mit reduzierter Eigensynthese und in bestimmten Trainingsphasen mit sehr hoher Belastung. Übliche Dosis: 1.000 bis 3.000 mg L-Carnitin pro Tag, idealerweise vor dem Training mit Kohlenhydraten kombiniert, weil Insulin die L-Carnitin-Aufnahme verbessert.
L-Carnitin-Formen: L-Carnitin-Tartrat (am häufigsten in Pulvern), Acetyl-L-Carnitin (bessere Hirngängigkeit, oft in Nootropika-Stacks) und L-Carnitin-L-Tartrat (LCLT, oft in Sportprodukten). Alle Formen liefern den gleichen Grundeffekt.
CLA, Capsaicin und weitere Wirkstoffe
Neben Koffein, Grüntee und L-Carnitin gibt es eine Reihe weiterer Fatburner-Wirkstoffe, deren Studienlage moderater ist. Hier eine sachliche Einordnung der bekanntesten.
CLA (konjugierte Linolsäure): Natürlich vorkommende Fettsäure in Milch und Fleisch. Wird als „Muskelschutz-Fatburner" beworben. Studien zeigen leichte Effekte bei der Körperzusammensetzung, allerdings nur in höheren Dosen über 3,2 g täglich und über mehrere Monate. Geeignet eher als langfristiger Diät-Begleiter, nicht als kurzfristiger Booster.
Capsaicin: Der scharfe Wirkstoff aus Chili-Schoten. Erhöht die Thermogenese kurzfristig. Studien zeigen Effekte um wenige Prozent beim Energieverbrauch nach scharfen Mahlzeiten. Als Supplement-Wirkstoff in Kapseln eine seriöse Ergänzung, in seltenen Fällen kann es Magenreizungen verursachen.
Grüner Kaffee-Extrakt mit Chlorogensäure: Reduziert die Glucose-Aufnahme im Darm und kann den Blutzuckerspiegel nach Mahlzeiten stabilisieren. Eine 2012er-Studie lieferte erste Hinweise auf Gewichtsverluste, neuere Studien sind zurückhaltender.
Synephrin aus Bitterorange: Stimulierende Wirkung ähnlich wie Koffein, aber stärker auf das Herz-Kreislauf-System. Wir empfehlen Vorsicht und Rücksprache mit dem Arzt bei Herz-Kreislauf-Vorerkrankungen.
Garcinia Cambogia mit HCA: Tropenfrucht-Extrakt, der die Fettsäure-Synthese hemmen soll. Studien sind widersprüchlich, der praktische Effekt meist gering.
Chrom Picolinate: Mineralstoff, der den Insulin-Sensitivitäts-Spiegel stabilisieren kann. Sinnvoll bei Heißhungerattacken in Diätphasen.
Glucomannan: Wasserlöslicher Faserstoff aus der Konjak-Wurzel, der im Magen aufquillt und Sättigung erzeugt. Einer der wenigen EFSA-zugelassenen Health-Claim-Wirkstoffe für Gewichtsreduktion.
Produktformen: Kapseln, Pulver, Drinks und Shots
Fatburner sind in vier Hauptformen erhältlich: Kapseln, Pulver, Trinkampullen (Shots) und Ready-to-drink Drinks. Jede Form hat eigene Stärken.
Kapseln: Die häufigste Form. Vorteile: präzise Dosierung, geschmacksneutral, einfach zu transportieren. Eine Tagesdosis besteht meist aus zwei bis vier Kapseln, verteilt auf eine bis zwei Einnahmen. Geeignet für die meisten Anwender. Hauptsächliche Form für Kombi-Fatburner und L-Carnitin-Produkte.
Pulver: Vor allem bei reinen L-Carnitin-Produkten verbreitet. Pulver wird in Wasser oder Saft eingerührt, das ergibt einen Sport-Drink. Vorteile: günstiger pro Gramm Wirkstoff als Kapseln, flexibler dosierbar. Nachteil: weniger praktisch unterwegs, Geschmack manchmal gewöhnungsbedürftig.
Trinkampullen (Shots): 25 ml bis 60 ml Flüssigkeit mit konzentrierten Wirkstoffen, oft Carnitin-Shots mit 3.000 mg L-Carnitin pro Ampulle. Vorteile: sofort verfügbar, ideal direkt vor dem Training. Beliebt im Fitnessstudio-Bereich.
Ready-to-drink Drinks: Größere Flaschen mit 250 bis 500 ml, oft kombiniert mit Aromen wie Zitrone oder Beere. Vorteile: erfrischend, ersetzt teilweise Süßgetränke. Nachteile: meist teurer pro Wirkstoff-Dosis als Kapseln.
Welche Form für wen: Vielnutzer und Pendler greifen zu Kapseln, Power-User direkt vor dem Training zu Shots, Heim-Anwender zu Pulvern.
Fatburner für Frauen und Männer
Es gibt keine grundlegenden physiologischen Unterschiede, die geschlechterspezifische Fatburner-Formeln rechtfertigen würden. Marketing-mäßig sprechen Hersteller aber unterschiedliche Zielgruppen mit angepassten Marken, Dosierungen und Aromen an.
Fatburner für Frauen: Typische Produkte mit moderater Koffein-Dosis (100 bis 150 mg pro Portion), zusätzlich L-Carnitin, Grüntee-Extrakt und teilweise Pflanzenextrakte. Beliebt in pinker oder pastellfarbener Aufmachung. Beispiele: Body Attack Fatburner für Frauen, ESN Crank Stack Frauen-Edition. Funktionell vergleichbar mit Unisex-Produkten.
Fatburner für Männer: Tendenziell höhere Koffein-Dosen (200 bis 300 mg pro Portion), oft mit zusätzlichen stimulierenden Wirkstoffen wie Synephrin oder Yohimbin. Optisch oft aggressiver verpackt mit Begriffen wie „Hardcore", „Shredded" oder „Ripped". Beispiele: BioTech USA Brutal Diet, Olimp Pro Burner Hardcore.
Realität: Frauen mit hoher Koffein-Toleranz können auch Männer-Produkte verwenden, Männer mit Koffein-Empfindlichkeit profitieren von milderen „Frauen-Fatburnern". Die Geschlechtertrennung ist mehr Marketing als Wissenschaft.
Wichtiger als die Geschlechter-Aufschrift sind die konkreten Inhaltsstoffe und Dosierungen. Wer einen klaren Plan hat, kauft nach Wirkstoffprofil, nicht nach Verpackungsdesign.
Dosierung, Einnahme und Zyklen
Die richtige Dosierung und der zyklische Einsatz sind entscheidender als die Wahl des Produkts. Hier die wichtigsten Faustregeln für effektive Fatburner-Nutzung.
Tagesdosis Koffein: Maximal 400 mg pro Tag, verteilt auf zwei Einnahmen. Erste Dosis morgens oder vor dem Training, zweite Dosis spätestens am frühen Nachmittag, um Schlafstörungen zu vermeiden.
Tagesdosis Grüntee-Extrakt: 300 bis 500 mg standardisierter Extrakt, idealerweise zu Mahlzeiten.
Tagesdosis L-Carnitin: 1.000 bis 3.000 mg pro Tag, vor dem Training mit Kohlenhydraten.
Tagesdosis CLA: 3 bis 6 g pro Tag, verteilt auf zwei bis drei Einnahmen zu Mahlzeiten.
Zyklen wegen Toleranzbildung: Koffein verliert nach 7 Tagen täglicher Einnahme bereits etwa 50 Prozent seiner thermogenen Wirkung. Empfohlene Strategie ist ein 8-Wochen-Zyklus mit 4-wöchiger Pause, um die volle Wirkung zu erhalten. Ein praktisches Schema: Woche 1 bis 8 voller Einsatz, Woche 9 bis 12 Pause oder reduzierte Dosis, dann wieder Volldosis.
Beispielzyklus für 6-monatige Diät: Monat 1-2 Koffein plus Grüntee-Extrakt, dann 4 Wochen Pause, Monat 4-5 L-Carnitin plus CLA, dann 4 Wochen Pause. Diese Rotation verhindert Toleranz und nutzt verschiedene Wirkmechanismen.
Einnahme-Timing: Stimulierende Fatburner mit Koffein 30 bis 45 Minuten vor dem Training. L-Carnitin zu kohlenhydratreichen Mahlzeiten. CLA mit fetthaltigen Mahlzeiten (CLA ist fettlöslich). Glucomannan 30 Minuten vor den Mahlzeiten mit viel Wasser.
Nebenwirkungen und wer Fatburner meiden sollte
Fatburner sind in den meisten Fällen sicher, können bei manchen Personen aber unerwünschte Wirkungen haben. Eine ehrliche Übersicht über mögliche Nebenwirkungen und Risiko-Gruppen.
Häufige Nebenwirkungen koffeinhaltiger Fatburner: Herzklopfen, Nervosität, Zittern, Schlafstörungen, Magenreizungen, Kopfschmerzen. Diese Effekte sind meist dosisabhängig und bei moderater Einnahme selten.
Mögliche Nebenwirkungen synephrin- oder yohimbinhaltiger Fatburner: Blutdrucksteigerung, Herzrasen, Angstzustände. Diese Wirkstoffe sind potenter und sollten mit Vorsicht eingesetzt werden.
Seltene, aber ernste Risiken: Es gibt dokumentierte Fälle von akutem Leberversagen bei bestimmten Wirkstoffkombinationen, vor allem aus Usninsäure, hochdosiertem Grüntee-Extrakt und Guggul. Wer Vorerkrankungen hat oder Medikamente nimmt, sollte vor der Einnahme den Arzt fragen.
Wer Fatburner meiden sollte: Schwangere und Stillende. Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen. Personen mit Schilddrüsenüberfunktion. Patienten mit Leber- oder Nierenerkrankungen. Personen mit Angststörungen oder Schlafproblemen. Personen unter 18 Jahren. Menschen, die Medikamente einnehmen, die mit den Wirkstoffen interagieren können (Blutverdünner, Antidepressiva, Migräne-Medikamente).
Wichtig: Bei jeder Unsicherheit ist eine ärztliche Rücksprache vor der Einnahme die richtige Wahl. Fatburner sind kein Lifestyle-Produkt für jeden, sondern ein Werkzeug für gesunde Erwachsene mit klarem Trainings- und Ernährungsplan.
Für wen sind Fatburner sinnvoll?
Fatburner sind ein sinnvolles Werkzeug für eine klar definierte Zielgruppe und ein Ressourcenverlust für andere. Hier eine ehrliche Einordnung.
Wirklich sinnvoll für: Sportler in der Diätphase oder Wettkampfvorbereitung, die bereits ein Kaloriendefizit haben und das Trainingsvolumen hoch ist. Hier können Koffein und Grüntee-Extrakt die letzten Prozent Körperfett unterstützen.
Bedingt sinnvoll für: Hobbysportler mit etablierter Diät, die zusätzliche Motivation und Trainingsenergie suchen. Koffein-basierte Pre-Workout-Booster wirken hier doppelt: höhere Trainingsleistung und thermogener Zusatzeffekt.
Wenig sinnvoll für: Anfänger ohne klare Ernährungs- und Trainings-Strategie. Wer noch kein konsistentes Kaloriendefizit hat, sollte erst die Grundlagen schaffen, bevor er Geld in Fatburner investiert.
Nicht sinnvoll für: Personen, die Fatburner als Ersatz für Diät und Training verwenden wollen. Ohne Kaloriendefizit gibt es keine Fettreduktion, egal welcher Wirkstoff eingenommen wird.
Ehrliche Wahrheit: Der Großteil der Wirkung kommt aus Ernährung und Training, nicht aus den Supplements. Die besten 5 Prozent kommen mit gut gewählten Fatburnern, wenn alles andere stimmt.
Was Fatburner nicht können: Die Grundlagen-Wahrheit
Auch der beste Fatburner ersetzt nicht die Grundlagen einer erfolgreichen Diät. Diese Sektion ist die wichtigste auf dieser Seite, weil sie deine Erwartungshaltung kalibriert.
Erstes Gesetz: Kaloriendefizit. Wer mehr Kalorien isst als verbraucht, nimmt zu, egal welcher Fatburner eingenommen wird. Der gesamte Effekt aller Fatburner-Wirkstoffe zusammen erhöht den Tagesumsatz vielleicht um 100 bis 200 Kilokalorien. Eine zusätzliche Tafel Schokolade hat 500 Kilokalorien.
Zweites Gesetz: Proteinversorgung. Wer in der Diät zu wenig Protein isst, verliert nicht nur Fett, sondern auch Muskelmasse. Das senkt den Grundumsatz und macht die Diät langfristig schwieriger. Empfehlung: 1,8 bis 2,4 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht in der Diät. Passende Produkte findest du unter Eiweiß und Protein.
Drittes Gesetz: Training und Bewegung. Wer in der Diät Kraftsport macht, behält die Muskeln und verliert vor allem Fett. Wer keinen Sport macht, verliert beides. Cardio und Kraftsport zusammen ist die effektivste Kombination.
Viertes Gesetz: Schlaf. Schlafmangel erhöht den Hungerhormonspiegel (Ghrelin) und senkt das Sättigungshormon (Leptin). Wer zu wenig schläft, hat mehr Heißhunger und verliert weniger Fett. Sieben bis neun Stunden Schlaf sind die Basis.
Wer diese vier Gesetze ignoriert, wird mit Fatburnern keine spürbare Veränderung erreichen. Wer sie umsetzt, kann mit Koffein und Grüntee-Extrakt die letzten 5 bis 10 Prozent zusätzlich rausholen. Das ist die ehrliche Bilanz der Kategorie.
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Häufige Fragen zu Fatburnern
Was ist ein Fatburner?
Ein Fatburner ist ein Nahrungsergänzungsmittel mit Inhaltsstoffen wie Koffein, Grüntee-Extrakt, L-Carnitin und CLA, die die körpereigene Fettverbrennung leicht unterstützen können. Wissenschaftlich gut belegt sind Koffein und Grüntee-Extrakt, andere Wirkstoffe sind schwächer untersucht.
Wirken Fatburner wirklich?
Ja, aber meist mit moderaten Effekten. Koffein erhöht den Energieverbrauch um wenige Prozent, Grüntee-Extrakt mit Koffein steigert die Fettoxidation um etwa 16 Prozent. Studien zeigen über 12 Wochen einen Zusatz-Gewichtsverlust von etwa 1,3 kg gegenüber Placebo. Fatburner ersetzen kein Kaloriendefizit.
Welcher Fatburner ist am besten?
Wissenschaftlich am besten belegt ist die Kombination aus Koffein und Grüntee-Extrakt mit EGCG. Für die meisten Anwender ist ein Kombinationspräparat mit beiden Wirkstoffen plus optional L-Carnitin die sinnvollste Wahl. Beste Marke hängt vom Inhaltsstoffprofil ab, nicht vom Logo.
Sind Fatburner gesund oder gefährlich?
Bei moderater Dosierung sind Fatburner für gesunde Erwachsene meist sicher. Hochdosierte stimulanzienhaltige Produkte und bestimmte Kombinationen können das Herz-Kreislauf-System belasten. Bei Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahme vor Beginn der Einnahme den Arzt fragen.
Wie schnell wirken Fatburner?
Koffein wirkt innerhalb von 30 bis 60 Minuten thermogen und psychomotorisch. Grüntee-Extrakt und L-Carnitin entfalten ihre Wirkung über Tage bis Wochen. Sichtbare Effekte beim Körperfett brauchen Wochen bis Monate, immer in Kombination mit Diät und Training.
Wie viel kann ich mit Fatburnern abnehmen?
Studien zeigen mit Koffein-Grüntee-Kombinationen einen Zusatz-Gewichtsverlust von etwa 1,3 kg über 12 Wochen gegenüber Placebo. Das ist eine realistische Erwartung. Wer mit Fatburnern allein 10 kg in drei Monaten verlieren will, wird enttäuscht. Der Hauptteil kommt aus Ernährung und Training.
Wann sollte man Fatburner einnehmen?
Koffein-basierte Fatburner 30 bis 45 Minuten vor dem Training oder morgens. L-Carnitin vor dem Training mit Kohlenhydraten. CLA zu Mahlzeiten mit Fett. Glucomannan 30 Minuten vor Mahlzeiten mit viel Wasser. Letzte Einnahme spätestens am frühen Nachmittag, um Schlafstörungen zu vermeiden.
Wie lange darf man Fatburner einnehmen?
Empfohlen sind 8-Wochen-Zyklen mit 4 Wochen Pause. Koffein verliert nach 7 Tagen bereits 50 Prozent seiner thermogenen Wirkung, deshalb sind Pausen wichtig. Dauereinnahme ohne Pausen ist nicht empfehlenswert, weil Toleranz entsteht und Herz-Kreislauf-System belastet wird.
Funktioniert L-Carnitin als Fatburner?
Bei gesunden Menschen mit ausreichender L-Carnitin-Versorgung ist der Effekt meist gering, weil der körpereigene Fettsäuretransport ohnehin maximal läuft. Sinnvoll kann L-Carnitin für Vegetarier und Veganer mit reduzierter Aufnahme über die Nahrung sein. Übliche Dosis: 1.000 bis 3.000 mg pro Tag vor dem Training.
Sind Fatburner für Frauen anders als für Männer?
Physiologisch nein. Marketing-seitig haben Frauen-Fatburner meist moderatere Koffein-Dosen (100-150 mg) und mildere Stimulanzien, Männer-Fatburner höhere Dosen und teilweise zusätzliche Wirkstoffe. Wichtiger als die Geschlechter-Aufschrift sind die konkreten Inhaltsstoffe.
Welche Nebenwirkungen können Fatburner haben?
Häufig: Herzklopfen, Nervosität, Schlafstörungen, Magenreizungen, Kopfschmerzen. Selten aber ernst: Blutdrucksteigerung bei synephrinhaltigen Produkten, Leberbelastung bei sehr hohen Grüntee-Dosen über 800 mg EGCG, in dokumentierten Einzelfällen Leberversagen bei bestimmten Kombinationen.
Wer sollte Fatburner meiden?
Schwangere und Stillende, Personen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Schilddrüsenüberfunktion, Leber- oder Nierenerkrankungen, Angststörungen, Schlafproblemen sowie Personen unter 18 Jahren. Bei Medikamenteneinnahme vorher den Arzt fragen.
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