Sinob Sustained Veggy liefert 20,1 g Eiweiß pro 30-g-Portion bei 116 Kalorien, 2,4 g Kohlenhydraten mit davon 0,82 g Zucker und 1,4 g Fett. Auf 100 g gerechnet sind es 67 g Eiweiß. Die Basis bilden Erbsenproteinisolat und Reisprotein, dazu kommt eine BCAA-Mischung im Verhältnis 2 zu 1 zu 1. Der Beutel enthält 900 g. Die Kombination der beiden Pflanzenquellen ist kein Zufall. Bei Bodystriker, dem Online-Shop für Sport- und Fitnessnahrung mit über 1.700 verifizierten Trusted-Shops-Bewertungen (Ø 4,76 Sterne), ist das Produkt mit schneller Lieferung erhältlich.
Warum Erbse und Reis zusammen?
Weil sich beide in ihrem Aminosäureprofil ergänzen. Erbsenprotein ist vergleichsweise arm an Methionin, Reisprotein arm an Lysin. Zusammen decken sie beide Lücken.
Dieses Prinzip heißt Proteinergänzung und ist in der Ernährungswissenschaft seit Langem bekannt. Es erklärt, warum traditionelle Küchen weltweit Getreide und Hülsenfrüchte kombinieren.
Reis mit Bohnen in Lateinamerika, Brot mit Linsen im Nahen Osten, Mais mit Bohnen in Mexiko: Diese Kombinationen entstanden unabhängig voneinander in mehreren Kulturen.
Lysin und Methionin gehören beide zu den neun essentiellen Aminosäuren. Essentiell heißt, dass der Körper sie nicht selbst herstellen kann, weil ihm die Stoffwechselwege dafür fehlen.
Das Erbsenproteinisolat steht dabei an erster Stelle der Zutatenliste und stellt den größeren Anteil. Weitere vegane Produkte stehen in der Kategorie veganes Protein.
Was bedeutet BCAA 2 zu 1 zu 1?
Das Mengenverhältnis der drei verzweigtkettigen Aminosäuren zueinander: zwei Teile Leucin auf je einen Teil Isoleucin und Valin. Sie stehen als eigene Zutat in der Liste.
Verzweigtkettig heißt, dass ihre chemische Seitenkette eine Verzweigung trägt. Diese Struktur unterscheidet sie von allen anderen proteinogenen Aminosäuren.
Das Verhältnis 2 zu 1 zu 1 orientiert sich am natürlichen Vorkommen im Muskelprotein. Es ist bei BCAA-Produkten der verbreitete Standard.
Der Zusatz hat bei einem pflanzlichen Protein einen sachlichen Grund: Pflanzliche Quellen enthalten von Natur aus weniger BCAA als Molkenprotein. Der Zusatz gleicht das aus.
Der Hersteller nennt über 20 g BCAA je 100 g Pulver. Einzelpräparate stehen in der Kategorie BCAA.
Warum ohne Soja?
Weil Soja zu den 14 kennzeichnungspflichtigen Allergenen gehört. Ein veganes Protein aus Erbse und Reis ist damit auch für Menschen mit Sojaallergie geeignet.
Soja ist bei veganen Proteinpulvern die naheliegende Wahl, weil es als einzige gängige Pflanzenquelle ein vollständiges Aminosäureprofil mitbringt.
Genau deshalb ist eine sojafreie Rezeptur eine bewusste Entscheidung. Sie erfordert die Kombination mehrerer Quellen, um dasselbe Ergebnis zu erreichen.
Zu den Allergenen dieses Produkts: Es enthält Sonnenblumenlecithin als Emulgator. Sonnenblumen gehören nicht zu den kennzeichnungspflichtigen Allergenen.
Die verbindliche und vollständige Allergenangabe steht auf der Produktverpackung und sollte dort geprüft werden.
Woher kommen Calcium und Magnesium?
Die Nährwerttabelle weist 46,5 mg Calcium und 25,4 mg Magnesium je Portion aus. Beide stehen nicht als eigene Zutat in der Liste.
Sie stammen also von Natur aus aus den Proteinquellen. Hülsenfrüchte und Getreide bringen beide Mineralstoffe mit, weil Pflanzen sie für den eigenen Stoffwechsel benötigen.
Calcium trägt zur normalen Muskelfunktion bei und zur Erhaltung normaler Knochen und Zähne. Magnesium trägt zur normalen Muskelfunktion bei und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung.
Bei Molkenprotein sähe die Tabelle anders aus, dort stammt das Calcium aus der Milch.
Ein zweiter Punkt aus der Tabelle: 0,89 g Ballaststoffe je Portion. Auch die kommen aus den pflanzlichen Quellen, ein Molkenprotein enthält keine.
Wie wird das Pulver zubereitet?
Eine Portion entspricht 30 g und wird in Wasser oder einer Pflanzendrink-Alternative eingerührt. Der Beutel mit 900 g ergibt 30 Portionen. Die verbindliche Verzehrempfehlung steht auf der Produktverpackung.
Das Pulver in die Flüssigkeit geben und nicht umgekehrt, sonst bilden sich Klumpen.
Ein praktischer Punkt: Pflanzliche Proteine haben eine andere Textur als Molkenprotein. Sie wirken sandiger und binden mehr Flüssigkeit, weshalb der Shake dickflüssiger wird.
Wer das nicht mag, nimmt mehr Flüssigkeit oder mixt das Pulver statt es zu schütteln. Ein Standmixer erzeugt eine deutlich feinere Verteilung als ein Shaker.
Der Hersteller verzichtet auf einen beiliegenden Löffel und auf Aluminium in der Verpackung. Den Beutel nach jeder Entnahme dicht verschließen, kühl und trocken lagern. Für Erwachsene bestimmt, außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren. Wer an einer Erkrankung leidet, insbesondere an einer Nierenerkrankung, sollte eine deutlich erhöhte Proteinzufuhr vorab ärztlich abklären. Ein Nahrungsergänzungsmittel ersetzt keine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung.
Häufige Fragen zu Sinob Sustained Veggy
Wie viel Protein enthält eine Portion?
20,1 g Eiweiß pro 30-g-Portion bei 116 Kalorien. Auf 100 g gerechnet sind es 67 g.
Warum Erbse und Reis zusammen?
Weil sie sich ergänzen. Erbsenprotein ist arm an Methionin, Reisprotein arm an Lysin.
Was bedeutet BCAA 2 zu 1 zu 1?
Zwei Teile Leucin auf je einen Teil Isoleucin und Valin. Das Verhältnis orientiert sich am natürlichen Vorkommen im Muskelprotein.
Warum sind BCAA zugesetzt?
Weil pflanzliche Proteinquellen von Natur aus weniger davon enthalten als Molkenprotein. Der Zusatz gleicht das aus.
Enthält das Produkt Soja?
Nein. Als Emulgator wird Sonnenblumenlecithin verwendet, das nicht zu den kennzeichnungspflichtigen Allergenen gehört.
Woher kommen Calcium und Magnesium?
Von Natur aus aus den Proteinquellen. Hülsenfrüchte und Getreide bringen beide Mineralstoffe mit.
Warum wird der Shake dickflüssig?
Weil pflanzliche Proteine mehr Flüssigkeit binden als Molkenprotein. Wer das nicht mag, nimmt mehr Flüssigkeit oder mixt statt zu schütteln.
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