Die Harbinger Handgelenksbandagen sind 45,7 cm lang und werden um das Handgelenk gewickelt, um es bei Druckübungen in einer stabilen Position zu halten. Die Länge entspricht 18 Zoll, dem in den USA gebräuchlichen Standardmaß für Handgelenksbandagen. Bei Bodystriker, dem Online-Shop für Sport- und Fitnessnahrung mit über 1.700 verifizierten Trusted-Shops-Bewertungen (Ø 4,76 Sterne), sind die Harbinger Handgelenksbandagen mit schneller Lieferung erhältlich.
Wozu dient eine Handgelenksbandage?
Sie begrenzt die Beweglichkeit des Handgelenks und hält es in einer geraden Linie mit dem Unterarm. Genau darin liegt ihr gesamter Zweck.
Der Hintergrund ist mechanisch. Bei Druckübungen wie Bankdrücken oder Schulterdrücken liegt die Last über der Hand, und das Handgelenk muss sie in einer bestimmten Winkelstellung halten.
Kippt es dabei nach hinten, spricht man von Extension. In dieser Position ist das Gelenk unter Last am wenigsten belastbar, weil die Kraft nicht mehr gerade durch den Unterarm läuft.
Eine Bandage schafft eine feste Manschette, gegen die das Gelenk nicht ausweichen kann. Sie stützt von außen, statt die Kraft zu übernehmen.
Weitere Modelle stehen in der Kategorie Bandagen.
Was bedeuten 45,7 cm Länge?
45,7 cm entsprechen exakt 18 Zoll. Das ist das in den USA gebräuchliche Standardmaß für Handgelenksbandagen im Kraftsport.
Am Markt finden sich Längen von rund 30 cm bis über 90 cm. Kurze Bandagen um 30 cm sind flexibler und schränken weniger ein, lange Modelle ab 60 cm bieten mehr Lagen und damit mehr Steifigkeit.
45,7 cm liegen im mittleren Bereich. Sie ergeben je nach Handgelenksumfang drei bis vier Umwicklungen, was für allgemeines Krafttraining ausreicht.
Wer im Kraftdreikampf antritt, sollte das Regelwerk seines Verbandes prüfen. Dort sind Länge und Breite von Bandagen häufig genau vorgegeben.
Ein praktischer Punkt: Längere Bandagen brauchen mehr Zeit zum Anlegen. Bei einem Modell dieser Länge geht das zügig.
Wie wird die Bandage angelegt?
Die Schlaufe kommt über den Daumen, dann wird von unten nach oben um das Handgelenk gewickelt, wobei ein Teil auf dem Handrücken und ein Teil auf dem Unterarm liegt. Zum Schluss den Klettverschluss schließen und die Daumenschlaufe wieder abnehmen.
Die Daumenschlaufe dient nur als Fixierpunkt beim Wickeln. Sie gehört nicht dauerhaft über dem Daumen zu bleiben, weil sie sonst bei Belastung zieht.
Zur Spannung: fest anliegend, aber nicht einschnürend. Kribbeln, Taubheitsgefühl oder blasse Fingerkuppen sind Anzeichen für zu festes Wickeln und bedeuten, dass sofort neu gewickelt werden muss.
Die Bandage gehört zwischen den Sätzen geöffnet. Eine dauerhaft geschlossene Bandage über die gesamte Einheit ist weder nötig noch angenehm.
Ein wichtiger Punkt zur Positionierung: Die Mitte der Bandage sollte über dem Gelenkspalt liegen, also genau dort, wo Hand und Unterarm zusammentreffen. Sitzt sie zu weit auf dem Unterarm, stützt sie nichts.
Bandage, Zughilfe oder Handschuh?
Drei verschiedene Werkzeuge für drei verschiedene Probleme. Eine Bandage stabilisiert das Gelenk bei Druckübungen, eine Zughilfe entlastet die Griffkraft bei Zugübungen, ein Handschuh polstert die Handfläche.
Bei Druckübungen bringt eine Zughilfe nichts, weil dort nicht der Griff limitiert. Umgekehrt hilft eine Handgelenksbandage beim Kreuzheben wenig, weil dort die Finger aufgeben und nicht das Gelenk.
Ein Trainingshandschuh löst wieder ein anderes Problem, nämlich Druckstellen in der Handfläche. Manche Modelle kombinieren Handschuh und Manschette, sind dabei aber weniger steif als eine eigene Bandage.
Wer alle drei Probleme kennt, braucht alle drei Teile. Wer nur eines hat, braucht auch nur eines.
Zughilfen stehen in der Kategorie Zughilfen, Handschuhe in der Kategorie Trainingshandschuhe.
Wie werden die Bandagen gepflegt?
Nach dem Training offen ausgebreitet trocknen lassen, regelmäßig waschen. Die Pflegehinweise des Herstellers auf dem Etikett sind maßgeblich.
Den Klettverschluss vor dem Waschen schließen. Offener Klett zieht Fusseln und verliert dadurch dauerhaft an Haltekraft, und genau diese Haltekraft hält die Bandage geschlossen.
Vor dem Waschgang aufrollen und in ein Wäschenetz geben, sonst verfangen sich die Bahnen in anderer Wäsche.
Niedrige Temperatur, kein Weichspüler, nicht in den Trockner. Hitze setzt dem elastischen Anteil zu, und ohne Elastizität lässt sich eine Bandage nicht mehr spannen.
Vor der Nutzung ein Blick auf den Klett und die Naht der Daumenschlaufe. Ein Klett, der nicht mehr hält, macht die Bandage unbrauchbar.
Häufige Fragen zu den Harbinger Handgelenksbandagen
Wozu dient eine Handgelenksbandage?
Sie hält das Handgelenk in einer geraden Linie mit dem Unterarm und verhindert, dass es unter Last nach hinten kippt.
Wie lang sind die Bandagen?
45,7 cm, das entspricht exakt 18 Zoll. Sie ergeben je nach Handgelenksumfang drei bis vier Umwicklungen.
Für welche Übungen eignen sie sich?
Für Druckübungen wie Bankdrücken, Schulterdrücken und Kurzhanteldrücken, bei denen die Last über der Hand liegt.
Wie fest darf ich wickeln?
Fest anliegend, aber nicht einschnürend. Kribbeln, Taubheitsgefühl oder blasse Fingerkuppen bedeuten, dass sofort neu gewickelt werden muss.
Bleibt die Daumenschlaufe über dem Daumen?
Nein. Sie dient nur als Fixierpunkt beim Wickeln und wird danach abgenommen, weil sie sonst bei Belastung zieht.
Was ist der Unterschied zu einer Zughilfe?
Eine Bandage stabilisiert das Gelenk bei Druckübungen, eine Zughilfe entlastet die Griffkraft bei Zugübungen. Zwei verschiedene Probleme.
Wie werden die Bandagen gewaschen?
Aufgerollt im Wäschenetz, mit geschlossenem Klettverschluss, bei niedriger Temperatur und ohne Weichspüler.
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