Die C.P. Sports Powerlifting Kniebandagen sind rund 250 cm lang und 7,5 cm breit. Das Material besteht aus 80 Prozent Polyester und 20 Prozent Gummi. Sie kommen bewusst ohne Klettverschluss, damit sich das Ende beliebig fixieren lässt. Handwäsche bei 30 Grad. Die Länge ist der Punkt, der über die mögliche Wickeltechnik entscheidet. Bei Bodystriker, dem Online-Shop für Sport- und Fitnessnahrung mit über 1.700 verifizierten Trusted-Shops-Bewertungen (Ø 4,76 Sterne), sind die Bandagen mit schneller Lieferung erhältlich.
Was bringen 250 cm Länge?
Mehr Wickellagen. Bei 250 cm lassen sich je nach Beinumfang und Technik deutlich mehr Umläufe legen als bei einer kürzeren Bandage.
Am Markt sind Längen von 200, 250 und 300 cm verbreitet. Mit jeder zusätzlichen Lage steigt der Widerstand, den die Bandage der Beugung entgegensetzt.
250 cm gelten als vielseitige Mittellänge. Sie erlauben eine feste Wicklung, ohne so unhandlich zu sein wie eine 300er.
Für Wettkämpfe gelten teils eigene Vorgaben zur maximalen Bandagenlänge. Wer im Wettkampf startet, sollte die Regeln des jeweiligen Verbands prüfen.
Weiteres Zubehör steht in der Kategorie Bandagen.
Was bewirken 20 Prozent Gummi?
Die Elastizität. Polyester allein wäre praktisch dehnungsfrei, erst der Gummianteil macht die Bandage zur Bandage.
Der Aufbau ist bei elastischen Textilien üblich: Gummifäden werden von Polyesterfasern umsponnen. Der Gummi liefert die Rückstellkraft, das Polyester die Reißfestigkeit und die Oberfläche.
Genau daraus ergibt sich die Funktion. Eine Kniebandage wird unter Spannung gewickelt und speichert diese Spannung wie eine Feder.
In der tiefen Beugung ist die Dehnung am größten, entsprechend groß ist die gespeicherte Rückstellkraft. Beim Aufrichten gibt die Bandage sie wieder ab.
Ein Anteil von 20 Prozent Gummi ist bei Powerlifting-Bandagen ein üblicher Wert. Höhere Anteile ergeben mehr Dehnung, niedrigere mehr Steifigkeit.
Warum ohne Klettverschluss?
Weil sich das Ende dann an jeder beliebigen Stelle unterstecken lässt. Ein Klettverschluss sitzt fest an einer Position und gibt damit vor, wo die Wicklung endet.
Bei Kniebandagen entscheidet die Wickeltechnik über den Sitz. Je nach Beinumfang, Lagenzahl und Spannung endet die Bandage an unterschiedlichen Stellen.
Ohne Klett wird das letzte Stück einfach unter die vorherige Lage geschoben. Die Reibung des Materials hält es dort.
Der Nachteil: Das braucht etwas Übung. Wer den Dreh nicht heraus hat, dessen Bandage löst sich mitten im Satz.
Ein praktischer Hinweis: Vor dem ersten schweren Satz einen Testdurchgang mit leichtem Gewicht machen und prüfen, ob das Ende hält.
Wie werden Kniebandagen gewickelt?
Im gestreckten oder leicht gebeugten Bein, mit gleichmäßiger Spannung, überlappend von unten nach oben oder umgekehrt. Die Kniescheibe wird dabei mit eingeschlossen.
Zur Spannung: fest, aber nicht so fest, dass Taubheit oder Kribbeln auftritt. Blasse oder kalte Zehen bedeuten, dass sofort neu gewickelt werden muss.
Ein wichtiger Punkt: Kniebandagen gehören nur für die schweren Arbeitssätze angelegt und danach wieder ab. Eine dauerhaft eng gewickelte Bandage über eine ganze Einheit schnürt ab.
Zum Trainingsansatz: Wer bei jedem Satz wickelt, nimmt der Muskulatur und dem Bindegewebe den Reiz, selbst zu stabilisieren. Aufwärmsätze gehören ohne.
Bei bestehenden Knieproblemen gehört die Anwendung ärztlich oder physiotherapeutisch abgeklärt. Eine Bandage ersetzt keine Behandlung.
Wie werden die Bandagen gepflegt?
Handwäsche bei 30 Grad, wie der Hersteller angibt. Nicht in den Trockner und nicht auf die Heizung.
Der Grund liegt im Gummianteil. Hitze setzt Gummifäden zu, sie verlieren an Elastizität und werden mit der Zeit brüchig.
Kein Weichspüler. Er legt einen Film auf die Fasern, und genau die Reibung des Materials hält bei einer Bandage ohne Klettverschluss das Ende an Ort und Stelle.
Zum Trocknen locker aufgehängt oder ausgebreitet liegen lassen, nicht straff gespannt. Eine unter Spannung getrocknete Bandage verliert Rückstellkraft.
Vor jeder Nutzung ein Blick auf das Material. Ausgeleierte Stellen, bei denen die Bandage nicht mehr in ihre Ausgangslänge zurückgeht, sind das Zeichen für Ersatz.
Häufige Fragen zu den Kniebandagen
Wie lang sind die Bandagen?
Rund 250 cm bei 7,5 cm Breite. Am Markt sind zudem 200 und 300 cm verbreitet.
Aus welchem Material bestehen sie?
80 Prozent Polyester und 20 Prozent Gummi. Der Gummi liefert die Elastizität, das Polyester die Reißfestigkeit.
Warum ohne Klettverschluss?
Weil sich das Ende dann an jeder beliebigen Stelle unterstecken lässt. Ein Klett gibt vor, wo die Wicklung endet.
Wie fest darf ich wickeln?
Fest, aber ohne Taubheit oder Kribbeln. Blasse oder kalte Zehen bedeuten, dass sofort neu gewickelt werden muss.
Sollte ich bei jedem Satz wickeln?
Nein. Kniebandagen gehören nur für die schweren Arbeitssätze angelegt, Aufwärmsätze ohne.
Darf ich die Bandagen waschen?
Handwäsche bei 30 Grad, kein Trockner, kein Weichspüler.
Woran erkenne ich, dass Ersatz fällig ist?
An ausgeleierten Stellen, bei denen die Bandage nicht mehr in ihre Ausgangslänge zurückgeht.
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