Big Zone Battle Whey liefert 22,5 g Eiweiß pro 30-g-Portion bei 117 Kalorien, 2,3 g Kohlenhydraten mit davon 2,1 g Zucker und 1,98 g Fett. Auf 100 g gerechnet sind es 74,9 g Eiweiß. Zugesetzt sind die drei Enzyme Papain, Bromelain und Laktase. Die Packungseinheit umfasst 1.000 g und damit rund 33 Portionen. Die Enzymkombination ist der Punkt, der dieses Konzentrat von anderen unterscheidet. Bei Bodystriker, dem Online-Shop für Sport- und Fitnessnahrung mit über 1.700 verifizierten Trusted-Shops-Bewertungen (Ø 4,76 Sterne), ist Battle Whey mit schneller Lieferung erhältlich.
Welche Enzyme sind zugesetzt?
Drei: Papain, Bromelain und Laktase. Papain und Bromelain sind pflanzliche Proteasen, also Enzyme, die Peptidbindungen zwischen Aminosäuren spalten.
Bromelain stammt aus der Ananas, botanisch Ananas comosus. Es ist der Grund, warum frische Ananas auf der Zunge brennen kann, denn das Enzym greift die Schleimhaut an.
Ein bekannter Nebeneffekt: Mit frischer Ananas lässt sich kein Wackelpudding herstellen, weil das Bromelain die Gelatine zerlegt. Bei Dosenananas ist es durch die Erhitzung zerstört.
Papain stammt aus dem Milchsaft der unreifen Papaya, botanisch Carica papaya. In der Küche wird es traditionell zum Zartmachen von Fleisch genutzt.
Die dritte Position, Laktase, hat eine andere Aufgabe. Weitere Produkte stehen in der Kategorie Whey Konzentrat.
Warum ist Laktase besonders interessant?
Weil sie den Milchzucker aufspaltet, den ein Molkenprotein-Konzentrat von Natur aus mitbringt. Laktose ist ein Doppelzucker aus Glucose und Galactose.
Der Zuckerwert von 2,1 g je Portion besteht bei einem Milchprodukt überwiegend aus Laktose. Bei einem Konzentrat ist er höher als bei einem Isolat, weil der zusätzliche Reinigungsschritt fehlt.
Beim Menschen sitzt Laktase normalerweise in der Dünndarmschleimhaut. Wird sie nicht mehr in ausreichender Menge gebildet, gelangt unverdaute Laktose in den Dickdarm, wo Bakterien sie vergären.
Ein Hintergrund, den viele nicht kennen: Die Fähigkeit, Laktase auch im Erwachsenenalter zu bilden, ist genetisch bedingt und weltweit sehr ungleich verteilt. Bei den meisten Säugetieren endet die Produktion nach der Säugezeit.
Wichtig zur Abgrenzung: Eine Milcheiweißallergie bleibt davon unberührt, denn sie richtet sich gegen das Protein und nicht gegen den Milchzucker.
Was ist eiweißangereichertes Molkenpulver?
Die zweite Zutat der Liste. Molkenpulver entsteht durch Trocknung der gesamten Molke, während ein Konzentrat durch Filtration hergestellt wird.
Reines Molkenpulver enthält nur rund 11 bis 13 Prozent Protein, der große Rest ist Laktose. Es wird deshalb in der Lebensmittelindustrie oft als günstiger Füllstoff eingesetzt.
Eiweißangereichert bedeutet, dass der Proteinanteil erhöht wurde. Er liegt damit zwischen einfachem Molkenpulver und einem Konzentrat.
Der Blick auf die Reihenfolge lohnt: Das Molkeneiweißkonzentrat steht an erster Stelle und stellt den größten Anteil, das angereicherte Molkenpulver folgt an zweiter.
Isolate mit höherem Proteingehalt und weniger Laktose stehen in der Kategorie Whey Isolat.
Warum Sonnenblumenlecithin?
Als Emulgator. Es verbessert die Benetzbarkeit des Pulvers, wodurch es sich schneller und klumpenfreier löst.
Der Mechanismus dahinter: Lecithinmoleküle haben ein wasserliebendes und ein fettliebendes Ende. Damit vermitteln sie zwischen dem Pulver und dem Wasser.
Ohne Emulgator schwimmt feines Proteinpulver zunächst auf der Oberfläche, weil die Partikel Wasser abweisen. Genau daraus entstehen Klumpen.
Sonnenblumenlecithin ist die verbreitete Alternative zu Sojalecithin. Der Grund ist die Allergenkennzeichnung, denn Soja gehört zu den 14 kennzeichnungspflichtigen Allergenen, Sonnenblumen nicht.
Der Name Lecithin geht auf das griechische lekithos für Eidotter zurück, weil es dort erstmals nachgewiesen wurde.
Wie wird das Pulver zubereitet?
Eine Portion entspricht 30 g und wird in Wasser oder Milch eingerührt. 1.000 g ergeben rund 33 Portionen. Die verbindliche Verzehrempfehlung steht auf der Produktverpackung.
Das Pulver in die Flüssigkeit geben und nicht umgekehrt, sonst bilden sich Klumpen.
Ein praktischer Punkt: Molkenprotein schäumt beim Schütteln, weil Proteine grenzflächenaktiv sind und Luftbläschen stabilisieren. Nach einer Minute Stehen fällt der Schaum weitgehend zusammen.
Zu den Allergenen: Das Produkt enthält Milch. Die Zutaten unterscheiden sich zwischen den Sorten, die vollständige Liste steht auf der Verpackung.
Die Packung nach jeder Entnahme fest verschließen, kühl und trocken lagern. Für Erwachsene bestimmt, außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren. Wer an einer Erkrankung leidet, insbesondere an einer Nierenerkrankung, sollte eine deutlich erhöhte Proteinzufuhr vorab ärztlich abklären. Ein Nahrungsergänzungsmittel ersetzt keine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung.
Häufige Fragen zu Big Zone Battle Whey
Wie viel Protein enthält eine Portion?
22,5 g Eiweiß pro 30-g-Portion bei 117 Kalorien. Auf 100 g gerechnet sind es 74,9 g.
Welche Enzyme sind zugesetzt?
Drei: Papain, Bromelain und Laktase.
Was ist Bromelain?
Ein Enzym aus der Ananas. Es ist der Grund, warum frische Ananas auf der Zunge brennen kann und warum sich damit kein Wackelpudding herstellen lässt.
Hilft die Laktase bei einer Milcheiweißallergie?
Nein. Sie richtet sich gegen das Protein und nicht gegen den Milchzucker.
Was ist eiweißangereichertes Molkenpulver?
Molkenpulver mit erhöhtem Proteinanteil. Reines Molkenpulver enthält nur rund 11 bis 13 Prozent Protein.
Warum Sonnenblumenlecithin statt Sojalecithin?
Wegen der Allergenkennzeichnung. Soja gehört zu den 14 kennzeichnungspflichtigen Allergenen, Sonnenblumen nicht.
Woher kommt der Zucker in der Tabelle?
Überwiegend aus der natürlich enthaltenen Laktose. Bei einem Konzentrat ist der Wert höher als bei einem Isolat.
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